Kunstfestival 2026
- Hermann-Sander-Schule

- vor 12 Stunden
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Visionen einer NachbarschaftKünstlerische Reflexion über Fürsorge und Leben
Auf dem Gelände der Hermann-Sander-Grundschule in Berlin-Neukölln ist eine etwa 37 Meter lange und rund 140 Quadratmeter große Mauer gemeinsam mit Schülern der Klassen 1 bis 6 künstlerisch gestaltet worden. Ziel ist die Schaffung eines Wandkunstwerks, das den Schulhof und die Nachbarschaft als gemeinsamen Lebensraum sichtbar macht.
Das Projekt baut auf einer künstlerischen und partizipativen Garteninitiative von 2025 auf, bei der ein Holzschuppen in einen Hühnerstall umgewandelt wurde. Dieser Prozess warf Fragen der Fürsorge, Verantwortung und des Zusammenlebens auf und dient als Bezugspunkt für die künstlerische Reflexion.
In Workshops entwickelten die Kinder 2026 eigene Ideen, Zeichnungen und Geschichten basierend auf ihrem Schulgelände. Sie reflektierten: Was brauchen Menschen, Tiere und Pflanzen? Wie sind wir verbunden? Was bedeutet Fürsorge?
Die Kinder gestalteten als aktive Mitwirkende Inhalte, Motive und Bildsprache mit. Ihre Beiträge bilden die konzeptionelle Grundlage für das Wandbild.
Vom 1. Juni bis 5. Juli 2026 entwickelten und realisierten die Künstler*innen Patty Nigri (Illustration, Wandmalerei) und Sascha Hundorff (Skulptur, Kunstpädagogik) gemeinsam mit den Kindern das Kunstwerk. Die Kinder beteiligten sich aktiv am Malprozess sowie durch Beobachtung und Diskussion. Der Prozess ist transparent, dialogisch und mit dem pädagogischen Team abgestimmt worden.
Das Kunstwerk bleibt dauerhaft sichtbar und stärkt kulturelle Teilhabe, Selbstwirksamkeit und Identifikation der Kinder mit ihrem Lebensumfeld.



